Porto
Am nächsten Tag ist eine Trocknungspause nötig. Ich picknicke in der Nachmittagssonne und grüße die selten auftauchenden, oft verwirrt schauenden Anwohner. Noch vor dem nächsten Regen komme ich in Porto an. Ich hatte ein Airbnb angefragt, eine komplette Wohnung, günstig angeboten. Anna, die potentielle Gastgeberin, antwortet es ginge nicht, sie sei grad selbst mit Familie anwesend. Taktlos wie ich bin, habe ich gefragt ob nicht eins der (vielen, mir aus dem Angebot bekannten) Zimmer verfügbar sei. Sie willigt ein, es gebe sogar eine Garage für's Fahrrad. Am Nachmittag treff ich sie zufällig vor dem Haus. Sie ist aus Freiburg, ihr Partner, Miguel ist Portugiese. Sie zeigt mir die schöne Wohnung, ich dusche und wir essen gemeinsam mit den drei Kindern (von denen zwei zu Besuch sind). Nach einer bequemen Nacht in einem richtigen Bett wasch ich Wäsche und freu mich seit langem Mal wieder mit ganz normalem Waschpulver waschen zu können. Nicht wie sonst mit einer parfümierten, gr...